Im November 1992 zerstörte der rassistische Brandanschlag von Mölln die Leben von İbrahim Arslan und seiner Familie. Der damals siebenjährige İbrahim überlebte, verlor aber seine Schwester, seine Cousine und seine Großmutter. Die Stadt Mölln erhielt Hunderte Briefe mit Solidaritätsbekundungen, von denen aber fast drei Jahrzehnte niemand Notiz nahm. Der Film folgt İbrahim bei der Entdeckung dieser Briefe und bei der Begegnung mit drei ihrer Verfasser:innen. Zugleich zeichnet er ein komplexes Porträt des anhaltenden Traumas, das İbrahim und seine Geschwister bis heute beeinträchtigt.
Im Rahmen der Tagung „Wissen über Rassismus. Zeitgeschichte – Gegenwart – Perspektiven“
Gespräch mit Karima Benbrahim zu „Rassistische Gewalt erinnern – Impulse für Bildungsarbeit“; Moderation: Yasmina Gandouz-Touati
Eintritt: frei
04.11.2026
16:30 - 19:00 Uhr
Lingnerplatz 1, DHMD, Marta-Fraenkel-Saal