Wenn Angehörige – meist sind es die eigenen Eltern – altern, sind diese häufig auf Unterstützung im Alltag angewiesen: beim Tragen schwerer Einkäufe oder beim Bewältigen von Unterlagen, im Haushalt, bei der Körperhygiene oder Gesundheitspflege. Altersbezogene Erkrankungen wie Demenz, Stoffwechselkrankheiten oder Krebs bedürfen unterstützender und pflegerischer Aufgaben. Familien stehen dann vor der Frage, wer diese übernimmt: (nahe) Angehörige, ambulante Pflegekräfte oder die stationäre Pflegeeinrichtung.
Die meisten alten Menschen – es sind etwa 80 Prozent - werden zu Hause gepflegt, oft von den eigenen Angehörigen, größtenteils Frauen. Wir fragen: Ist es die Pflicht und Verantwortung von Angehörigen, ihre Alten zu pflegen? Welche Folgen, welche Belastungen bringt Pflege mit sich? Welche zeitlichen und finanziellen, welche psychischen und physischen Ressourcen werden dafür benötigt? Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es?
Eine Veranstaltung im Rahmen von „Who cares?! Eine Gesprächsreihe über die, die sich kümmern“
Mit: Dr. Ulrike Ehrlich, Soziologin, Deutsches Zentrum für Altersfragen und weiteren Gästen
Teilnahmegebühr: 5,00 € / 3,00 € ermäßigt, zu zahlen an der Museumskasse oder beim Online-Ticketkauf, Restkarten an der Abendkasse
08.10.2026
19:00 - 21:00 Uhr
Lingnerplatz 1, DHMD, Marta-Fraenkel-Saal