Das konnten wir als Mitglieder der Seniorenakademie bei unserem Besuch der Biogasanlage in Dresden-Klotzsche erfahren. SachsenEnergie-Mitarbeiter Jürgen Maier (2. v. r.) führte uns fachkundig durch die Anlage und wusste aus seiner langjährigen Tätigkeit einiges zu berichten.

Zum Einstieg stellte er uns SachsenEnergie vor, das Unternehmen, das 2021 aus der Fusion von DREWAG und ENSO hervorgegangen ist. Neben Zahlen zu Mitarbeitern und Kunden erfuhren wir auch, welche Leistungen das Unternehmen erbringt. Dann ging es zurück zu den Anfängen der Biogasanlage. Bevor diese 2010 nach einjähriger Bauzeit in Betrieb genommen werden konnte, mussten auch die Bedenken der Anwohner ernst genommen werden. Mais und Rindergülle in der Nachbarschaft – wie viel „frische Landluft“ würde da wohl auf sie zukommen? Wir mussten schmunzeln, als Jürgen Maier erzählte, was man sich damals alles einfallen ließ, um diese Sorgen zu zerstreuen.

Beim anschließenden Rundgang konnten wir uns die einzelnen Stationen genauer ansehen. Was geschieht in welchem Behälter? Und wie werden daraus innerhalb von 60 bis 80 Tagen Strom und Wärme? Jürgen Maier erklärte uns die Abläufe und auch, was am Ende übrig bleibt: der Gärrest, der als Dünger zurück auf die Felder kommt, auf denen wieder der Mais wächst.

Wer auf der Übersichtskarte einen Anfang und ein Ende suchte, suchte deshalb vergebens. Alles hängt zusammen – ein Stoffkreislauf, den wir nach diesem Besuch ein Stück besser verstehen.

Text und Foto: Marina Sedlick


Viele Gäste waren der Einladung zur Eröffnung der Ausstellung „Geklebt bis an den Rand“ der Mal- und Zeichengruppe unter Leitung des Künstlers Wolfram Neumann, verbunden mit einer Lesung der Schreibwerkstatt unter Leitung von Herrn Dr. Gießler am 15.09.2026 in die Begegnungs- und Beratungsstätte der Volkssolidarität am Elbufer in Laubegast gefolgt.

Und als das Lied „Welche Farbe hat die Welt“ gesungen wurde, dann konnte man viele davon in den ausgestellten Collagen entdecken, die alle Motive des Ortsamtes Leuben zeigen. Genauso bunt und vielfältig waren aber auch die Texte der Lesung. Besonders positiv wurde dabei das Miteinander von älteren und jungen Autoren aufgenommen.

Es war der gelungene Auftakt für die Ausstellung, die noch bis Anfang Dezember 2026 zu sehen sein wird und aus der sich hoffnungsvolle Ansätze für eine künftige Zusammenarbeit ergeben. Dafür gilt unser besonderer Dank der Leiterin der Begegnungs- und Beratungsstätte, Frau Sabine Born.

Anschrift: Begegnungs- und Beratungszentrum im Volkshaus Laubegast, Laubegaster Ufer 22, 01279 Dresden, Tel.: 0351 50 10 525 (tel. Anmeldung erwünscht)

Text: Annemarie Bruhn – Foto: Gudrun Buhrig


Die alle zwei Jahre stattfindende Seniorenkonferenz der Stadt Dresden ist eine Plattform für den aktiven Austausch zu Fragen des Älterwerdens, die insbesondere Dresdner und Dresdnerinnen ab 60 Jahre bewegen. Sie fand in diesem Jahr am 30. September von 9 bis 16 Uhr im Stadtforum statt. In verschiedenen Workshops ging es unter anderem um Begegnung und Teilhabe, persönliche Stärken, den Übergang in den Ruhestand und die Frage, wie ältere Menschen wahrgenommen werden wollen. Unsere Seniorenakademie wurde dabei vom Vereinsvorsitzenden Dieter Seyfarth und der stellvertretenden Vorsitzenden Annelie Zeeh vertreten.

Begleitend gab es einen Markt der Möglichkeiten. Hier konnten Akteure der Seniorenarbeit und Altenhilfe ihre Angebote vorstellen und mit den Teilnehmern diskutieren. Auch die DSA nutzte diese Möglichkeit. Vier Mitglieder der Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit betreuten die Infostand. Unser neues modernes Roll-Up-Banner war die perfekte Lösung, um auf uns und die neue Webseite aufmerksam zu machen. Es vermitteltet einen guten ersten Überblick über unser breites Bildungsangebot. Insbesondere in den Pausen der Veranstaltung wurde unser Stand gut frequentiert. Unser aktuelles Programmheft sowie die Überblicksflyer zum Wintersemester 2026 – 2027 fanden den Weg zu Interessenten und eventuell neuen Teilnehmern. Speziell interessierten sich die Anwesenden für die Breite des Angebotes, die Möglichkeiten der Teilnahme und der Anmeldung im Internet bzw. im Büro. Parallel nutzen auch wir die Möglichkeit, Erwartungen der Hörerschaft zu erkunden oder gemeinsame Interessen mit anderen Vereinen auszuloten.

Ich als Neumitglied im Verein kann nur sagen, mir hat dieser Einsatz Spaß gemacht und ich hoffe, wir konnten den einen oder anderen neuen Interessenten gewinnen.

Text: Rita Dost – Fotos: Gudrun Buhrig